Kapellen und Wegekreuze

Grabkapelle auf dem Friedhof Landscheid

   

Am Südwestrand des Friedhofs die Friedhofskapelle, wohl aus der Bauzeit der Kirche; kleiner Bau aus Quadermauerwerk mit Kreuzgratgewölbe, in der spitzgiebligen Nische der Rückwand ein Kreuzigungsrelief.
Hier fand Professor Jakob Marx der Jüngere seine letzte Ruhestätte. Er schrieb die kirchliche Geschichte des Trierer Landes. In der Folgezeit fanden hier weitere Priester ihre letzte Ruhestätte. 


Dank-Kapelle von Johann-Kreuz
Landscheid, Burger Straße 26

   

In der Kapelle befindet sich ein Gnadenbild zur Not Gottes, gestiftet im Jahre 1820 von Peter Marx, dem Vater von Professor Jakob Marx d. Älteren. Der eigentliche Bau der Kapelle erfolgte später und liegt der Einlösung eines Gelöbnisses von Johann Kreuz (gestorben 1913) zu Grunde, zum Dank, dass er aus Schlachten im Jahre 1866 gesund und zu Fuß zum Heimatort Landscheid zurückgekommen war.
Schlichter, dreiseitig geschlossener Putzbau, über dem segmentbogigen Eingang eine kleine spitzgieblige Nische mit flachreliefierter Heiligenfigur. In der Rückwand ebenfalls eine spitzgieblige Nische.


Josef-Kapellchen
Zwischen Landscheid und Niederkail


Es ist fensterlos und besitzt einen Segmentbogen-Eingang. Ein Bild der Heiligen Familie auf der Flucht nach Ägypten befindet sich an der inneren Rückwand. In früherer zeit pilgerte die ganze Pfarrgemeinde mit Gebet und Gesang am Namenstag des heiligen Josef (19. März) zu diesem Kapellchen. Auf der rechten Seite ist ein Kreuz in der Vorderfront eingelassen mit der Inschrift: Barbara Heintz van Landscheid 1802.


Kapelle Augenbildchen
Niederkail



Dem Kailbach aufwärts folgend in Richtung Brandenmühle, steht dieses Kapellchen. Kornelius Billen errichtete es 1712. Im Inneren befindet sich eine Statue der Muttergottes. Ihren Augen wird eine besondere Kraft zugesprochen, sie schaut nämlich nach draußen auf ein sprudelndes Quellwasser. Diese verwendeten die Pilger zum Kühlen der Augen und vermutlich auch bei Augenleiden. Nach 1950 wurde es mehrmals von den Ortsbewohnern renoviert.


Kapelle der Eheleute Metzen
Niederkail

Im Ortseingang von Niederkail haben zur Ehre Gottes die Eheleute Emmerich Metzen und Helena Billen im Jahre 1880 eine Kapelle errichtet. Die Kapelle erfuhr im Jahre 1985 eine Renovierung.


Heiligenhäuschen südwestlich des Ortes Burg

Wegekreuz und Heiligenhäuschen südwestlich des Ortes an einer Feldweggabelung. Das Heiligenhäuschen ist ganz aus Sandsteinwerkstücken gefügt, bezeichnet 1776, in der Nische neues Pietà-Relief.


Filialkapelle Hof Hau

Die alte Kapelle in Hof Hau, eine Stiftung des Junggesellen Johann Lenz aus dem Jahre 1901, war viel zu klein und zu armselig. Dach und Decke waren nach dem 1. Weltkrieg baufällig geworden. In den Jahren 1921 bis 1923 sammelte Herr Lehrer Malsack Gelder, die aber durch die Inflation verloren gingen. Im Jahre 1924 wurden ungefähr 75 cbm Mauersteine im Frondienst gebrochen. Im Jahr 1925 begann Lehrer Malsack wieder mit einer freiwilligen Geldsammlung innerhalb von Hof Hau und Hof Raskop. Bis Ende 1932 waren ca. 1800 Reichsmark zusammen gekommen. Im Frühjahr 1932 entschlossen sich die Bürger, den Kapellenbau anzugehen. Nachdem man das notwendige Grundstück, auf dem die alte Kapelle stand, erworben hatte, wurde im Juli die alte baufällige und zu Nahe an der Straße stehende alte Kapelle abgerissen und neue Fundamente gegraben. Alle Fuhrarbeiten und dringenden Arbeiten, die von den Bürgern selbst verrichtet werden konnten, wurden als Frondienst geleistet. Herr Lehrer Malsack hatte die Bauleitung. Die Einweihung der neuen Kapelle erfolgte am Sonntag, dem 30. Oktober 1932 (Christus-König-Fest),. Sie wurde von Herrn Definitor Weins unter Assistenz des Herrn Pastors Dr. Levacher von Gransdorf vorgenommen und der heiligen Mutter Anna geweiht. 


Kapellchen Altenhof


Das Innere ist mit einem Relief der Schmerzhaften Muttergottes geschmückt. Eine an der Vorderseite angebrachte Sandsteintafel zeigt die Initialen M. G. und das Erbauungsdatum 1849.















Mulbacher Kapelle
Hof Mulbach

    

Es ist anzunehmen das die Kapelle im Zusammenhang mit dem Kloster Himmerod steht. Durch einen Unfall war das Kapellchen im Jahre 2006 schwer beschädigt worden. 
Vor der Kapelle ein Sandsteinkreuz von 1745, welches vorher hinter der Kapelle in einem trostlosen Zustand sein Dasein fristete und bei dem Unfall beschädigt wurde.