Burg/Salm

Der Ort Burg/Salm wird erstmalig 1184 urkundlich erwähnt. Erzbischoff "Arnold der I." schenkte in diesem Jahr dem naheliegenden Kloster Himmerod eine Mühle bei Burg. 
 
Der Name Burg verweist auf eine in Resten erhaltene Burganlage aus dem 12. Jahrhundert. 
Burg/Salm wie auch Landscheid gehörten in der früheren Neuzeit zum kurtrierischen Amt Manderscheid. 

 
In Burg hatte das Wandergewerbe ebenso wie das Krugbäckerhandwerk Tradition. 1762 und 1858 zählte man in Burg jeweils 10 Familien, die ihren Lebensunterhalt mit der Töpferei verdienten. Seit 1910 ist dieses Handwerk ausgestorben. Dagegen waren um 1950 noch 11 Burger Familien als fahrende Händler tätig.