Gut Heeg u. Hof Heeg

       
Ebenfalls auf der Gemarkung von Burg befindet sich das Gut Heeg und Hof Heeg. Der Name Heeg, in den Urkunden und Kirchenbüchern auch Hög, Högt, Heegen, Högen, Heggen (Landscheider Weistum) geschrieben. 
Vom Anfang des 13. Jahrhunderts bis zum Jahre 1781 waren die Herren und spätere Grafen von Manderscheid von den Trierer Erzbischöfen mit der Grundherrschaft über das Gut Heeg und den Wald die Hege belehnt. 
Am 8. März 1787 wurde der Bestand Heeg durch den erzbischöflichen Forstmeister und Geometer Jäger aufgenommen. Aus den Schriftstücken der damaligen Zeit geht hervor, dass es dort eine Kupferschmelze gab.  
 
Die Aufmessung erfaßte eine zerfallene Schmelz nebst einem Kohlenhof, sowie ein dabei stehendes, ehemals für die Schmelzer nun aber für die Waldhüter dienendes Haus.
Das Gut Heeg und der dazugehörende Wald die Hege bildete bis 1800 mit Musweiler eine Gemeinde und gehörte zum Hochgericht Großlittgen. Auch kirchlich war der Hof der Pfarrei Großlittgen eingegliedert. Da die französische Regierung unter den Kameralpapieren den Erbvertrag über das Gut Heeg fand, aus dem hervor ging, daß der Hof erzstiftischer Besitz war, wurde dieser
eingezogen und im Jahr 1808 für 440 Taler versteigert.