USAFE Air Force Band erfreut Heimbewohner der Eifel mit Musikdarbietungen

Deutsche und amerikanische Freunde und Partner in der Eifel in Coronazeiten

RHEINLAND-PFALZ/SPANGDAHLEM/RAMSTEIN/TRIER

Ein Klarinettenensemble des Orchesters der US Luftwaffe aus Ramstein gastierte gestern in der Eifel für Heimbewohner in Trier, Wittlich und Landscheid. Mit klassischen Stücken, light-Jazz und Evergreens erreichten Sie die Herzen der Menschen und boten ihnen einen normalen Alltag inmitten der Coronakrise. Die Darbietungen fanden im Freien und unter Einhaltung der vorgegebenen Hygienevorschriften statt.

In Trier spielte das Klarinettentrio für mehr als 60 Bewohner des Seniorenzentrums ‚Alten- und Pflegeheim Stift St. Irminen‘ auf. Bis zu 60 weitere Personen standen auf Balkonen und an geöffneten Fenstern und hörten der Musik zu.

Die freundliche Geste der Amerikaner wurde von Seiten der Heimbewohner und des Heimpersonals geschätzt und willkommen geheissen.

Der Bürgermeister der Stadt Wittlich, Joachim Rodenkirch, bedankte sich für den Einsatz der US-Angehörigen in Wittlich. Hier musizierte  man für die Bewohner des ‚Altenzentrum St. Wendelinus.“  „Musik baut Brücken,“ sagte Rodenkirch in seinen Dankesworten.

Auch in Landscheid bot das Klarinettentrio den Senioren des ‚Zentrum für Betreuung und Pflege am Eifelsteg‘ eine wahre Abwechslung. Zugaben gab es auch hier auf Wunsch gerne, und bei einem zünftigen Polka klatschen die Zuhörer freudig mit.

„Ich war sehr überrascht, dass die USAFE-Band aus Ramstein gekommen ist, und dass man sich die Gedanken macht auch jetzt die Seniorenheime in der näheren Umgebung hier von Spangdahlem und Ramstein zu besuchen, sagte Michael Comes, Ortsbürgermeister von Landscheid. Es war eine tolle Idee, dass man die Senioren nicht vergisst. Zur Zeit ist es sehr schwierig die sozialen Kontakte in einer Senioreneinrichtung zu fördern, sagte Comes. Eine solche Atmosphere wie heute lockert auf und man kann die Leute mit einem kleinen Event, wie diesem, zum lächeln bringen, sodass sie den Alltag wieder einmal ganz anders erleben,“ sagte Comes.

Die US-Anghehörigen zeigten sich erfreut darüber, dass sie für die Menschen in der Eifel musizieren durften.

„Es was so ergreifend für uns heute hier sein zu können. Es war die erste Performance vor einem Live-Publikum seit Beginn der Krise,“ sagte Susan Govier, Klarinettenspielerin bei der USAFE-Band.

Wir sind so glücklich darüber, dass wir etwas Freude in den Alltag der Menschen bringen konnten, sagte Govier.

Zu einer Wanderung lädt der Host Nation Council die US-Angehörigen und Ihre Familien am heutigen Tage ein, damit diese die Eifel erkunden können und eine Abwechslung vom regulären Alltag erleben. Es werden Steine mit Aufschriften auf vorgegebener Strecke gesammelt, die man austauscht und an anderen Orten wieder hinterlässt. Den Zeitraum für die Wanderung ist den Angehörigen und ihren Familie selbst überlassen. Hygienvorschriften wurden vorgegeben.

 

Die geplante Wanderung findet im Zuge der alljährlichen Veranstaltung „Explore the Eifel“ statt, die zu Zeiten von Corona ansonsten virtuell abläuft.

Bilder: U.S. Air Force Foto von Staff Sgt. Preston Cherry